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Lydia® Voice kommissioniert Bioprodukte

12.03.2018 15:07:00

Unternehmen wie Weiling sorgen dafür, dass den Bioläden, Biosupermärkten, Lieferservices, Marktstandbetreibern und Biohofläden der Nachschub nicht ausgeht. Auf rund 39.300 m2 Logistikfläche lagert der Naturkost-Großhändler mehr als 12.000 biozertifizierte Artikel, darunter Käse, Fleisch- und Wurstprodukte, Wein sowie Molkerei- sowie Naturkosmetikprodukte. Zudem vertreibt Weiling bundesweit die Marke bioladen*. Pro Tag schlagen die Logistikzentren in Coesfeld und Lonsee zwischen 85 und 350 t um. Zu Spitzenzeiten führen die Mitarbeiter 410.000 Picks in der Woche aus – eine Höchstleistung, die nur mit einem effizienten Kommissionierverfahren möglich ist.

 

Zukunftsfähig mit modernem Pick-by-Voice

Weiling trifft mit seinen Bioprodukten den Nerv der Zeit. Klar, dass auch im Lager alles modernsten Standards entsprechen muss, um stets up to date zu sein. In Sachen Kommissionierung setzt Weiling auf das sprachgeführte Kommissioniersystem Lydia®. Gegenüber anderen Anbietern überzeugte topsystem mit einem verlässlichen Support und fachlicher Kompetenz. „Lydia® ist leicht verständlich und einfach zu bedienen“, sagt Ellen Hörnemann, Leiterin Qualitätsmanagement bei Weiling. Der mobile Sprachcomputer Voxter® und die Lydia® Voice Suite unterstützen die Lagermitarbeiter dabei, die Artikel fehlerfrei zu Aufträgen zusammenzustellen. Die Voraussetzung für reibungslose Prozesse ist das Zusammenspiel mit dem ERP-System Microsoft Dynamics NAV sowie dem voll integrierten Lagerverwaltungssystem (LVS) SNC/Logistics der SIEVERS-GROUP. Über die topsystem-Komponenten erhalten die Weiling-Mitarbeiter Anweisungen, welche Waren in welcher Menge zu entnehmen sind. Das Einsprechen von Prüfziffern verhindert Fehler beim Kommissionieren. Darüber hinaus erfüllt die Lösung von topsystem die besonderen Anforderungen im Handling von Frischeprodukten. Genügt ein Produkt beispielsweise nicht den hohen Qualitätsstandards, ist der Mitarbeiter frei, dieses gegen einen qualitativ einwandfreien Artikel zu tauschen. Das gilt auch, wenn ein bestellter Artikel nicht vorrätig ist.

 

Lieferverspätungen auffangen

Das Pick-by-Voice-System erfüllt die Kundenerwartungen zudem in einem weiteren Punkt. „Wir arbeiten häufig mit Gewichtsartikeln wie Käse oder Fleisch. Deshalb ist es sehr wichtig, dass die Gewichtserfassung und -addition optimal funktioniert“, erklärt Ellen Hörnemann. Der Mitarbeiter spricht die Gramm- oder Kilozahl ein. Das LVS speichert diese Daten und addiert alle Werte automatisch für die Rechnungserstellung. Ist Ware nicht vorrätig, weil beispielsweise der Lkw noch nicht eingetroffen ist, kann der Kommissionierer diese zurückstellen. Dafür setzt er den Status auf „Nachlegen“. Damit aktiviert er einen Zusatzprozess, bei dem das Produkt in der Warenwirtschaft eine Kennung bekommt und die Kommissionierung anschließend über eine Sonderliste abläuft. Auf diese Weise lassen sich Lieferverspätungen oder Produktionsverzögerungen auffangen. Da Weiling Mehrwegbehälter einsetzt, fragt das System am Ende eines jeden Kommissionierprozesses, ob Pfand angemeldet werden soll. So werden die Pfandkisten gleich miterfasst.

 

Altes System wird sukzessive abgelöst

Aktuell hat Weiling das alte Pick-by-Voice-System und 70 Voxter® und Lydia® Headsets parallel im Einsatz. Das veraltete System wird sukzessive durch die Produkte von topsystem abgelöst. Ellen Hörnemann ist mit der bisherigen Projektumsetzung sehr zufrieden: „Das Projekt hat einen überaus positiven Verlauf genommen. Über weitere Maßnahmen sind wir mit topsystem bereits im Gespräch.“

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